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"Volatile" – Alex Kiessling / HOLLEREI Galerie

Ausstellungsdauer 31.01.2017 bis 24.03.2017, Vernissage am 30.01.2017, 19:00 Uhr
HOLLEREI Galerie, Hollergasse 12, 1150 Wien, www.hollerei-galerie.at
Alex Kiessling, www.alexkiessling.com
 
"Kern der Ausstellung ist eine Serie bisher ungezeigter, großformatiger Portraits, in denen die Flüchtigkeit zwischenmenschlicher Begegnungen thematisiert wird. In den Arbeiten bricht Kiessling die klassische Portrait-Tradition durch sichtverhindernde Verschiebungen („Shifts“) auf, wodurch der ursprüngliche Zweck der Portraits zerrüttet wird: der tradierte Topos wird stattdessen zum Darstellungsvehikel zeitgenössisch-digitaler Bildsprachlichkeiten, und verbindet etwa Aspekte der Rotoskopie und des Datamoshings.
Die Arbeiten weisen einen hohen Grad handwerklicher Perfektion auf, die sich durch Kiesslings Interesse an digitalen Bildmodulierungen stetig von einer klassischeren Portraitkunst entfernen, bzw. diese nachhaltig in Frage stellen und erweitern. Wo Portraitkunst die Illusion von Permanenz zelebriert, wird in den gezeigten Arbeiten vor allem die Flüchtigkeit zeitgenössischer Abbildungssysteme thematisiert."
(Text: Christian Bazant-Hegemark) 

©Alex Kiessling

NECTAR & PULSE – Local Soulmates Vienna (Oktober 2016)

Ich freue mich, als "Local Soulmate", mit meinen Tipps für die perfekten 24 Stunden in Wien Teil der
Nectar & Pulse Community zu sein.

Einfach auf auf www.nectarandpulse.com registieren und unter "Local Soulmates" meinen Wien City Guide anschauen und herunterladen.



CITIx60 Vienna – viction:ary (Dezember 2015, S.68+74)

Ich freue mich – mit einem meiner liebsten Orte in Wien – Teil des neu erschienen Stadtführers CITIx60: Vienna von viction:ary zu sein.

"With a rich mix of cool cafés and museums and the afterglow of its reign as a proud centre of classical music, Vienna boasts a buzzy cultural life. Whether it’s a one-day stopover or a longer trip, CITIx60 Vienna is your inspirational guide to places that only insiders of the Austrian capital know and go. Initiated and edited by viction:ary, the pocket-sized guide sports an artistic edge with a city map jacket drawn by Victoria Borges as well as practical info essential for a satisfying trip.

A unique collaboration with local creatives from selected cities, each CITIx60 City Guide points you to 60 hangouts loved by 60 stars of the cities’ creative scene, covering architecture, art spaces, shops and markets, eating and entertainment. All featured artists and designers are at the cutting edge of what’s on and when, and known for their accomplishments from film making and culinary innovations to advertising and design."

Herausgeber / Verlag: Viction:ary, Hong Kong / Gingko Press





"Das Projekt" – feinerblog.com (Februar 2016)

Die nächste Bloggerin in unserer Reihe ist die unverwechselbare Mira Kolenc. Mira lebte viele Jahre in Wien, mittlerweile hat es sie nach Berlin gezogen. Sie fällt durch ihren besonderen Modestil auf, der die Eleganz und den Flair vergangener Dekaden aufgreift und den sie mit Liebe zum Detail und zur Linie weiterentwickelt. Doch auch wenn ihr Äußeres auffällt (und manche sie leider noch immer für ein Double von wem auch immer halten) – diese Frau ist ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen. Mit Witz und Charme schreibt sie wunderbar lesenswerte Kolumnen. 
Vielen Dank liebe Mira für die Beantwortung unserer Fragen! Alles Gute für Deine Zukunft und ich hoffe, wir dass wir Dich irgendwann persönlich kennenlernen dürfen.  
 
1) Du hast einmal gesagt, dass du Kolumnistin und Model bist und irgendwas mit Marketing machst. Wie sieht es heute aus?
Ich habe schon immer viele unterschiedliche Dinge gemacht, die mehr oder weniger lukrativ sind. Schreiben, in welcher Form auch immer, bildet sich langsam als Schwerpunkt heraus. Aber ich bin noch lange nicht dort, wo ich sein möchte. Ich arbeite daran.
   
2) Momentan lebst du mehr in Berlin als in Wien, wie wird dein weiteres Leben in dieser Wien-Berlin Beziehung aussehen?
Nach acht Jahren Wien und einer intensiven Auseinandersetzung mit Stadt und Leuten hatte ich das Bedürfnis nach Veränderung. Berlin ist in diesem Fall ein guter Kontrast, denn diese Stadt ist weder lieblich noch gefällig. Erst einmal werde ich mir jetzt Berlin genauer ansehen und alles Weitere wird sich dann ergeben.  

3) Ich liebe deine Kolumnen und bin diejenige, die laut auflacht, weil sie wieder mal eine deiner stilvoll genialen Formulierungen unbedingt dem Gegenüber laut vorlesen muss. Was hat sich für dich geändert, seit du seit 2014 regelmäßig Kolumnen für das Option Magazin schreibst?
Es gibt, glaube ich, immer einen Unterschied zwischen Auftragstexten und Texten, die man verfasst, weil man den Drang hat, sie zu schreiben. In Letzteren ist man immer freier, weil es keinerlei Vorgaben gibt. Aber ich empfinde beides als einen guten Ausgleich zum jeweils anderen.
 
4) Wie geht es mit der schreibenden Mira weiter?
Es gibt einige Ideen, die in der Schublage liegen und auf Ihre Umsetzung warten.   

5) Du bist ja meist (oder sogar immer?) in deinem speziellen Stil unterwegs – erkennbar als die unvergleichliche Mira Kolenc. Sozusagen bist du dann ja immer im Dienst – oder siehst du das anders?
Diese Frage bekomme ich ja häufiger gestellt, aber es ist ganz einfach: würde ich es nicht aus einem inneren Bedürfnis heraus tun, hätte ich sicher irgendwann zur praktischen Jeans gegriffen. Es ist eine Haltung dem Leben gegenüber, ein Dienst an mir, wenn überhaupt, aber nicht an anderen.   

6) Du sagst, dass du deinen Stil seit 14 Jahren so lebst. Gab es damals einen ausschlaggebenden Punkt/Erlebnis, oder wie bist du auf diese Idee gekommen?
Mich hat es schon immer mit tiefer Freude erfüllt, wenn man sieht, dass etwas detailreich und liebevoll gestaltet wurde. Wenn der Geist fehlt, kann einen ein Ding auch nicht beseelen. Insofern lag es nahe, sich in vergangenen Jahrzehnten umzusehen. Und vor 14 Jahren konnte man in Second Hand-Länden noch wesentlich billiger schöne Stücke erstehen und vor allem gab es auch noch viel mehr davon. Es waren nahezu paradiesische Zeiten. Leider muss man heute lange danach suchen. Im Grunde findet man die besonderen Sachen nur noch im Internet und nicht mehr in den Läden – zumindest nicht, wenn sich diese in Großstädten befinden.
Am Anfang habe ich mir nur alte Mäntel und Taschen gekauft und habe diese noch zu Jeans und Pullover getragen. Nach und nach und durch viel Herumexperimentieren hat sich dann mein heutiger Stil entwickelt.   

7) Als gebürtige Bayerin, müsstest du doch stark mit deiner Heimat verwurzelt sein. Kommst du aus einem traditionellen Elternhaus, bzw wie sind die Reaktionen deiner Familie auf dein Leben?
Natürlich prägt es einen, in welcher Umgebung man aufgewachsen ist. Bayern ist mir vertraut, dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht. Die letzten Jahre, bevor ich nach Wien gezogen bin, habe ich mit meiner Familie in München gelebt. Und ich komme immer wieder gerne dorthin zurück. Aber ich kann mit dem Begriff „verwurzelt“ wenig anfangen. Verwurzelt sein heißt doch, dass man im Grunde nicht wo anders hin kann, weil einen die Wurzeln an einen Ort gefesselt halten.
Was meine Eltern angeht, habe ich sehr großes Glück, denn sie sind vor allem eines: neugierig auf ihre Kinder und das, was diese umtreibt.   

8) Siehst du dich als Künstlerin, inwiefern?
Der Begriff Künstler bzw. Künstlerin ist ja bekanntlich ein weites Feld. Ich persönlich aber stecke ihn mir nicht ans Revers.   

9) Was ist dir in deinem Leben wichtig?
Selbstbestimmung.  

10) Welches Projekt wäre dein größter Traum, was möchtest du in deinem Leben unbedingt noch erreichen?
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
  
 
www.feinerblog.com

"30 unter 30" – Madonna (23.05.2015, S.12-15)

"Die sehen nicht nur aus wie neu! Sie sind unverschämt jung und mischen trotzdem national und international kräftig mit. MADONNA präsentiert Ihnen hier 30 der erfolgreichsten Frauen unter (und gerade noch) 30."
Redaktion: Julia Lewandowski
Mehr unter: www.madonna24.at





Zitatillustrationen II – Kestutis Lapsys (2015)

Das kleine Zitatebuch des Wiener Künstlers Kestutis Lapsys wächst stetig weiter…






"Hungry for Wurst" – Woman TV (April 2015)

Wursten mit Toni und Bene von "Because You Are Hungry", mehr Infos zum Workshop und Termine/Anmeldung unter: www.youarehungry.com/hungry-for-wurst-wursten-will-gelernt-sein

Im Interview mit Woman TV, "Phänomen Foodblog": www.woman.at/a/foodblogs-trend


©Woman TV, Screenshot

"So schau ma aus" – WOMAN VIVA (Nr.01/Frühling 2015)

Produktion: Vera Kravanja, www.woman.at
Fotos: Oskar Schmidt www.oskarschmidt.com, Christoph Dietrich www.dietrichvisuals.com und www.instagram.com/mirakolenc


"Vielleicht" – Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen Ö1 (28.02.2015)

Im Gespräch mit Christine Scheucher über die (Un-)Entschlossenheit der Generation Y und meine nächtlichen Beobachtungen in der Sendung "Diagonal". Diesmal mit dem Schwerpunktthema "Vielleicht. Von Jeinsagern, Wechselwählern und polyamorösen Beziehungen."  

Samstag, 28. Februar 2015, 17:05 Uhr, Ö1 
Mehr Informationen: http://oe1.orf.at/programm/398289  





"Noch nie hatte unsere reiche Gesellschaft so viele Wahlmöglichkeiten: Schulen, Berufe, Partner oder Marmeladesorten im Supermarkt. Von allem gibt es hierzulande viel, und dann erst das ganze Wunderland des World Wide Web. Wenn alles nur einen Mausklick weit entfernt zu sein scheint, wie, um Himmels Willen, soll man sich da auch entscheiden können?
"Man kann heute nicht nur jederzeit den Arbeitsplatz, sondern auch das Geschlecht wechseln, die Profession, die Richtung", schreibt der junge Autor Oliver Jeges in seinem Buch "Generation Maybe". Seine Generation, die um die 30-Jährigen, seien elastischer als jede Generation vor ihr, meint Jeges – nicht unbedingt rückgratlos, aber flexibler.
Noch nie zuvor hat man nämlich mit einer Wahl so viele Möglichkeiten ausgeschlossen. Was, wenn es nicht die richtige ist? Und da scheint das kleine Wort "vielleicht" zumindest für den Augenblick eine Antwort zu sein, die diesen kritischen Moment des Hopp oder Tropp noch ein wenig hinausschieben kann.
Braucht "vielleicht" aber ewig, um zu "ja" oder "nein" zu werden, verkrustet es sich gar zur Prokrastination, dann macht sich ein flaues Gefühl breit. "Wir wissen, dass es uns an nichts fehlt - und doch fehlt uns was", konstatiert Oliver Jeges: Ist es Sinn? Orientierung? Sind es Werte?
Diese Gesellschaft tut sich schwer damit, sich festzulegen und sich klar zu äußern. Aber nicht nur, weil wir Menschen von heute faul oder ängstlich wären, sondern auch, weil wir zu viel wissen, nicht mehr in schwarz-weiß-Kategorien denken, mal grün, mal schwarz, mal rot wählen, je nachdem, wer die besseren Angebote macht. Bei jedem Argument denken wir schon das Gegenargument mit. Da ist dann "vielleicht" vielleicht doch nicht die schlechteste Antwort auf die drängenden Fragen des Lebens."
 
 
"Diagonal" ist die Wochenend-Beilage des Programms Ö1. Die zweistündige Sendung pirscht sich in einem breiten Assoziationsfeld von unterschiedlichen Seiten an jeweils ein Thema / eine Person / eine Stadt heran. Diagonal, also quer durchs Gemüsebeet.

"Barely Innocent" – Go! Go! Gorillo (2014)

Go! Go! Gorillo – The King Kongs of Rock'n'Roll, www.gogogorillo.com
Video: Lisa Schatz, www.dankeschatz.com
 

"SHIFTS" – Alex Kiessling / Suppan Contemporary

Ausstellung vom 25.11.2014 bis 09.12.2014, Eröffnung am 24.11.2014, 18:00 Uhr
Suppan Contemporary, Habsburgergasse 5, 1010 Wien, www.suppancontemporary.com
Alex Kiessling, www.alexkiessling.com

"Die Werkserie Shifts knüpft inhaltlich und formal an die Bilder der Headspin Reihe an, deren letztes 2010 entstanden ist. Somit stellt die Ausstellung Shifts eine Weiterentwicklung dar, die nach wie vor auf dem Gedankenspiel von Statik und Dynamik beruht, aber darüber hinaus neue Elemente aufnimmt und zu anderen ästhetischen Lösungsansätzen kommt.

In den Shifts werden die verschiedenen – normalerweise in meiner Malerei übereinanderliegenden – Farb-/Lasurebenen aufgespalten und auseinandergezogen – „geshiftet“. Inspiriert durch die Parallaxenberechung bei 3D Grafiken (bzw. Astronomie) und dem dadurch typischen Doppelbild, bringen die Shifts das Auge des Betrachters zum Springen. Trotz des statischen, portraithaften Motivs wirken die Sujets wie in Schwingung, in Bewegung versetzt. Die Fokussierung auf einen bestimmten Teilaspekt des Bildes tritt in den Hintergrund. Trotz der expliziten Linien und Formen bleibt etwas Vages und Diffuses zurück.

In der Neurowissenschaft geht man davon aus, dass dem Augenblick der Gegenwart ungefähr 3 Sekunden Intervalle zugeordnet werden. Eine 3 Sekunden-Einheit, die einen steten Verlauf zwischen dem vergangenen und dem zukünftigen Moment durchwandert.
Ähnlich den schnell aufeinander folgenden Kadern eines Trickfilms, die durch ihre rasche Abfolge ein „lebendiges“ Bild suggerieren, verweisen die einzelnen Bildebenen der Shifts, in ihrer eingefrorenen Gleichzeitigkeit, auf Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges, und bringen einen zeitlichen Aspekt in die Serie.

Formal sind die Shifts Dekonstruktionen der unterschiedlichen Ebenen innerhalb meiner Malerei. Nur an bestimmten Stellen des Bildes überlappen alle Lasurschichten und verdichten sich zu dem Realismus, mit dem ich in anderen Bildserien meine Protagonisten darstelle. So kommen neue malerische Aspekte hinzu, die nicht nur eine lockerere Malweise ermöglichen, sondern auch abstraktere Bildräume zulassen." (Text: Alex Kiessling)

©Alex Kiessling

Die 18 schönsten Frauen Wiens – Goodnight.at (November 2014)

Nun, was soll ich sagen?! Vielen Dank goodnight.at – zwischen Birgit Minichmayr und Conchita Wurst fühle ich mich recht wohl. 

"Die 18 schönsten Schauspielerinnen, Moderatorinnen, DJs, Models, Musikerinnen und Partygirls Wiens. Die Männer der Goodnight.at Redaktion brauchten ziemlich genau drei Monate, um die 18 schönsten Frauen Wiens zu suchen und zu finden. Nun bekommen die schönsten Männern Wiens endlich ihre weiblichen Gegenstücke. Die Reihung hat übrigens, wie auch bei den Männern, überhaupt keine Bedeutung." 

STÖCKL. – ORF 2 (11.09.2014)

Opernweltstar Rolando Villazón zu Gast bei „STÖCKL.“. Der Tenor inszeniert nicht nur ein Werk in der Wiener Volksoper, sondern entlockt kleinen Krankenhauspatienten als Clowndoctor der „Roten Nasen“ ein Lächeln. In seinem neuen Roman begeben sich seine Clown-Protagonisten auf die Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Was steckt hinter den spaßigen Wesen mit subtiler Melancholie?
 
Ein bisschen rätselhaft ist auch Mira Kolenc so manchem Betrachter. Stets in schwarz und im Stil der 50er Jahre gekleidet, fällt die Bloggerin durch ihre mondäne Diven-Erscheinung auf und verkörpert rein optisch ein Frauenbild längst vergangener Tage. Retro ist Trend und ebenso der weibliche Rückzug ins Familienleben?
 
Das erkennt auch Journalistin und Autorin Elfriede Hammerl. Wie erklärt sich die Feministin die Rückkehr zur traditionellen Frauenrolle? In ihrem aktuellen Buch spürt sie der überforderten Generation Mann nach und rückt einen gescheiterten, von Selbstzweifeln geplagten Dichter in den Fokus des Romans. Sieht sie im Scheitern auch Chancen?
 
Außerdem zu Gast Publikumsliebling und TV-Moderator Sepp Forcher. Kaum ein anderer kennt Österreich und seine Volkskultur so genau wie der 83Jährige. Warum wir stolz sein können auf Österreich und wieso er sich bei der Bundeshymne, auch im eigenen Wohnzimmer, stets erhebt, erzählt er bei Barbara Stöckl.
 
Fotos: Screenshots
 
Elfriede Hammerl, Rolando Villazón, Barbara Stöckl, Mira Kolenc, Sepp Forcher (v.l.n.r.)